Trackables

Trackables

Neben alltäglichen Tauschobjekten gibt es so genannte Trackables. Diese werden von Geocachern von Geocache zu Geocache mitgenommen. Bei Geocaching-Events werden Trackables auch von einem Geocacher zum anderen weitergegeben. Trackables verfolgen meist ein spezielles Ziel. So soll sich ein Trackable beispielsweise nur in einem bestimmten Land aufhalten, ein bestimmtes Ziel erreichen, bevorzugt nur an bestimmten Orten abgelegt werden oder so weit wie möglich reisen.

Anhand der Geocaches, in denen ein Trackable abgelegt wird, wird die Distanz per Luftlinie berechnet, die der Trackable zurückgelegt hat.

Jeder Trackable ist durch eine eindeutige Ziffern- bzw. Zahlen-Kombination identifizierbar.

Travel-Bug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Travel-Bug Jeepster – I love the beach

Der Travel-Bug (von englisch „bitten by the travel bug“ für „vom Reisefieber gepackt“) war die erste Art der Trackables. Die am meisten verbreitete Variante ist ähnlich der Form einer militärischen „Hundemarke“ (Dog Tag). Diese wird vom Owner des Trackables an einen beliebigen Gegenstand gekettet; Travel-Bugs gibt es mittlerweile auch als Aufkleber (beispielsweise für Fahrzeuge) oder als Aufnäher für Kleidungsstücke oder Rucksäcke.

Geocoins[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geocoins sind Medaillen in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Obwohl Geocoins häufig auch auf die Reise geschickt werden, sind sie überwiegend als Sammlerstücke und Trophäen anzutreffen. Die meisten Geocoins sind im Inventar der Eigentümer und können von anderen Geocachern bei Sichtung, beispielsweise bei Events, mit einem speziellen Logeintrag (Discovered) geloggt werden.

Geocoins sind auch beliebte Geschenke zwischen Geocachern für bestimmte, erreichte Ziele, beispielsweise dem Meilenstein „1000 Geocaching-Funde“ oder zum Geburtstag. Oft sind sie auch persönliche Erinnerungsstücke für die Teilnahme an speziellen Events wie Mega- oder Giga-Events.

Weitere Varianten

Da Trackables von Geocaching.com nur durch den kostenpflichtigen Erwerb registriert werden können, entstanden auch kostenlose Alternativen wie zum Beispiel Geokretys (von griechisch γη, [geo-] „Erde“ und polnisch -krety für „Maulwurf“), bei denen jeder Nutzer die Identifikationsnummer selbst erstellen kann. Aufgrund der fehlenden Unterstützung durch Geocaching.com sind diese Alternativen jedoch nur gering verbreitet.

In den letzten Jahren ist ein neuer Trend entstanden, das Sammeln von Woodcoins. Dieser Trend verbindet die unentgeltliche Variante der Travelbugs und die umweltfreundliche Version von Geocoins und ist in der osteuropäischen Geocaching-Community weitverbreitet. Ein Beispiel dafür ist die nachfolgende Referenz des Woodcoin-Katalogs[25]

Quelle. Wikipedia.